|
Die interessante geographische Lage von
Korfu am
Nordrand des Ionischen Meeres, am Eingang der Adria
an der Schnittstelle von Ost und West haben dafür
gesorgt, dass sich schon immer verschiedene Kulturen
der Insel Korfu bemächtigten.
Korfu zeigt auch heute noch
Spuren der verschiedensten kulturellen Einflüsse. Einen großen, auch heute noch sichtbaren, Einfluss hatte sicher die
lange Zeit, in der die Insel Korfu unter
venezianischer Herrschaft stand. Das ist sehr gut in
der Architektur auf der Insel, und ganz besonders
deutlich in der
Altstadt der Hauptstadt von Korfu, Kerkyra, zu sehen.
|
|
|
Mit einer
Landfläche von 592 Quadratkilometern ist
Korfu die zweitgrößte Ionische
Insel.
Bei einer Länge von gut 60 Kilometern,
und dabei in der Breite zwischen 4 und
30 Kilometern schwankend, besitzt Korfu
eine landschaftlich schöne und
abwechslungsreich gegliederte etwa 217
Kilometer lange Küste mit
hervorstehenden Kaps, und malerischen
Buchten. Besonders schöne
Strände zum Baden hat Korfu vor allem an
der Nordwestküste.
Foto:
Agios Stefanos |
Bekannte Kaps auf Korfu sind Ajia Ekaterini und
Kap Drastis im Norden, Kefali an der Westküste gegenüber dem
italienischem Festland, und und nicht zu vergessen die Kaps von Lefkimi und Asprokavou im Süden.
Buchten wie die von Ipsos an der Ostküste, Garitsa,
die Chalkiopoulou-Lagune und Mantouki betimmen
ebenfalls das Erscheinungsbild der Insel Korfu.
|
|
|
Einer der
schönsten Flecken der Insel Korfu dürfte
aber das aus zwei Halbinseln und fünf
Buchten bestehende Gebiet von
Paleokastritsa sein. Das finden übrigens
selbst auch die Bewohner von Korfu. Hier liegt
die Wiege des Tourismus auf Korfu.
Allerdings ist Paleokastritsa heute kein
ruhiger Ort mehr. Es ist ein beliebtes
Ausflugsziel vieler Urlauber geworden.
Foto:
Hafen in Paleokastritsa |
|
|
|
Auf
der einer Halbinsel, hoch auf
einem Felsen, liegt das Kloster von Paleokastritsa -
gut mit dem Auto
erreichbar. Aber da die Straße
hinauf zum
Kloster etwas schmal ist herrscht
Ampelbetrieb - man fährt jeweils nur
in eine Richtung.
Man hat von oben
einen sehr schönen Blick, unter
anderem auf einen Felsen, der das
versteinerte Schiff des Odysseus
sein soll - so sagt es die alte
Mythologie.
Foto: Arkadengang im Kloster
Paleokastritsa |
|
|
|
Ein großer Teil im Norden der
Insel Korfu ist von einem
Gebirgszug bedeckt, dessen
höchste Erhebung der
Pantokrator
mit etwa 906 Metern Höhe ist.
Über die wirkliche Höhe gibt es
keine genauen Angaben. Auch
dorthin können Sie mit dem Auto
fahren.
Bei gutem Wetter kann man von
hier aus bis zum Flughafen in Kerkyra sehen.
Überhaupt ist
der Ausblick vom Pantokrator grandios.
Auch ein Kloster und eine
Taverne gibt es hier oben.
Foto: Kloster Pantokratoras |
Zwischen dem Gebirgszug erstreckt sich das Ropa Tal.
Weiter südlich findet man ein Tal in der Umgebung von Lefkimi
im Süden. Dort liegt auch der größten See der Insel
Korfu - der Korission See (Lake Korission).
Mit dem Chalikounas Strand gibt es hier auch
einen noch relativ ruhigen langen
Sandstrand. Hier kann man gut
Kitesurfen.
Der Süden von Korfu ist im allgemeinen etwas ursprünglicher als der Norden der Insel
geblieben. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie der Korfiote
abseits vom Massentourismus lebt - dort sind Sie richtig. Wenn
man einen Urlaub in Griechenland plant ist die Insel Korfu mit Sicherheit ein lohnenswertes Reiseziel, wie viele andere griechische Inseln
allerdings auch.
|