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Auf der Korkenzieherstraße zur Ingwerlimonade

Von Korfu Blogger | 27.November 2008

Auf Korfu fährt man ständig auf und ab. Der höchste Berg ist zwar nur gut 900 Meter hoch, aber die ganze Landschaft ist so hügelig-bewegt, dass man ständig neue Aussichtspunkte und Passhöhen erklimmt. Von denen aus blickt man über eine für Hellas ungewöhnlich grüne Landschaft mit jahrhundertealten Olivenbäumen, aus denen immer wieder schlanke, dunkelgrüne Zypressen aufragen. Ins Grün eingestreut sind die alten Ziegeldächer von fast 250 Dörfern, die noch deutlich von der venezianischen Vergangenheit der Insel erzählen und nur selten durch einfallslose Neubauten entstellt sind. Beim Blick nach Osten ist nahezu immer die Gebirgskulisse des Festlands präsent mit den bis in den Mai hinein schneebedeckten Gipfeln der Zweitausender Albaniens und des Epirus.

Für Serpentinenliebhaber ist die Korkenzieher-Straße von Ano Korakiana nach Sokraki ein erster Höhepunkt der Reise. Meist nur einspurig windet sie sich einen steilen Hang hinauf und endet in einem winzigen Dorf, in dem die wenigen Cafés das letzte Tzizimbirra Griechenlands servieren. Die Zitronen-Ingwer-Limonade, von den einstigen britischen Kolonialherren Korfus „Ginger Beer“ genannt, wird nur noch hier in einem kleinen Dorf in der Nähe produziert. Die Füllhöhe der Flaschen ist dem Zufall überlassen, ihr Innendruck anscheinend auch. Beim Öffnen quillt der Inhalt häufig explosionsartig mit lautem Knall heraus – weswegen diese Limonade auch besser nicht im Flugzeug mit nach Hause genommen werden sollte.

Autor: Klaus Bötig

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