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Foto: Blick über Korfu
Richtung alte Festung Die
Altstadt der Inselhauptstadt Korfu Stadt, oder auch
Kerkyra, zählt zu den schönsten
Städten Griechenlands. Sie liegt in der
Mitte der Ostküste, dem Festland mit
seinen im Winter schneebedeckten Bergen
zugewandt. Ihre Uferlinie zieht sich
über viele Kilometer am Meer entlang -
reicht im Norden bis zum Neuen
Fährhafen, und umschließt im Süden auch
noch die Halbinsel Analipsi, von deren
Spitze Kanoni aus man direkt auf den
Inselflughafen hinunter schaut. Der
liegt so dicht an der Stadt, dass man
von seinem Terminal aus in zehn Minuten
zu Fuß am Rand der Altstadt ist.
| Die Altstadt von Korfu mit ihren Gassen
und Denkmälern aus acht Jahrhunderten
erstreckt sich zwischen der Neuen
Festung und der Alten Festung, die beide
von den Venezianern während ihrer
500-jährigen Herrschaft über die
Ionischen Inseln erbaut wurden. Sie ist
weitgehend autofrei, wird von engen
Gassen und marmorgepflasterten, von
Arkaden gesäumten, Ladenzeilen
durchzogen. Vor der Alten Festung liegt
die lang gestreckte Esplanade als
größter Platz der Stadt. |
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Foto: Blick über Korfu
Richtung neuer Hafen |
Im Süden
gleicht sie einer Parkanlage, im Norden
wird sie leider als Parkplatz
missbraucht. An ihrem nördlichen Ende
residierten die britischen Gouverneure
von 1815 bis 1863 im Alten Palast, der
heute besichtigt werden kann, und u.a.
auch Griechenlands einziges Museum für
Asiatische Kunst beherbergt.

Foto: Cafe an der
Esplanade |
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Die
südliche Hälfte der Esplanade wird im
Westen von mehrgeschossigen alten
Mietshäusern gesäumt, unter deren hohen
Arkaden sich die besten Cafés
Konditoreien der Stadt angesiedelt
haben.
Hier trifft man sich abends zum
Sehen und Gesehenwerden. Allerdings ist
Korfu hier auch am teuersten - 0,25L
Cola kosten auch schon mal 3,50€ |
Im Südwesten der Esplanade gibt sich
Keryras Altstadtviertel Cambiello
besonders idyllisch. In seinen bis zu
fünfgeschossigen Häusern aus
venezianischer Zeit leben noch immer
viele Menschen, Läden, Souvenirgeschäfte
und Tavernen gibt es hier kaum, Hotels
überhaupt nicht. Im Cambiello hängt noch
viel Wäsche zum Trocknen über der
Straße, die Atmosphäre erinnert an
Venedig oder Neapel. Ins Gassengewirr
sind einige wenige kleine Plätze
eingestreut, an denen Kirchen stehen,
manchmal auch Brunnen.
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Eine der beiden Hauptachsen von Korfu
Stadt ist die Odos Voulgareos, die am
Rathausplatz vorbei aus der Altstadt
hinausführt und dicht am Wochenmarkt
entlang bis zur Platai San Rocco reicht,
der zentralen Busstation für die
Stadtbusse, die von hier auch nach
Kanoni und bis zu den Hotels von
Kontokali, Gouvia, Dafnila und Dassia
fahren.
Die zweite Hauptachse ist die
auf ganzer Länge Fußgängern vorbehaltene
Odos N. Theotoki, tagsüber
Hauptflaniermeile von Korfu. |
An zahlreichen Geschäften vorbei führt
sie bis zum Alten Hafen unterhalb der mächtigen
Festung Neues Fort.
Über den
New Fortress Square mit seinem
eindrucksvollen Denkmal für die von den
Nazis deportierten Juden der Insel geht
es hinauf zum Festungstor, und auf der
anderen Seiten hinunter über den
Wochenmarkt zur Platia San Rocco oder
zum Fernbusbahnhof, von wo aus Linien in
alle Inseldörfer, aber auch nach Athen,
Thessaloniki, zu den Meteora-Klöstern
und nach Patras auf dem Peloponnes
starten.
| Den schöneren Teil der Neustadt von
Korfu lernt man kennen, wenn man vom
südlichen Ende der Esplanade aus der
Uferstraße abwärts folgt.
Man passiert
das sehenswerte Archäologische Museum,
kommt zum Strandbad Mon Repos und
schließlich nach Paleopolis, dem Zentrum
der schon im 7. Jh. v.Chr. gegründeten
antiken Stadt Kerkira. |
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Foto: Schloß Mon Repos |
Dort liegt gegenüber einer mittelalterlichen
Kirchenruine der Eingang zum verwilderten Park von
Schloss Repos mit
zwei Tempelruinen und dem Schlösschen,
im dem Prinz Philip geboren wurde, der
Prinzgemahl der englischen Königin. Auch
baden kann man dort an einer kleinen,
ganz von Bäumen eingefassten Bucht.

Bilder aus
Kerkyra - umfangreiche Bildergalerie für Korfu
Stadt
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